1. BundesWebSoziTreffen in Oer-Erkenschwick 2002

01. - 03.11.2002 im Salvador-Allende-Haus

oben: Reiner Ruhl, Uli Bode, Torsten Hofer, Dirk Janzen, Boris Ruhl, Felix Wagner
drunter: Anke Hoffmeier, Andreas (Herr) Müller, Patrick Scheufen, Jens Matheuszik, Craig Weiser, Sebastian Reichel
drunterer: Stephan Hix, Mathias Messoll, Andres Rennings, Dieter Mergelkuhl, Markus Hagge, Alexander Sempf
ganz unten: Klaus-Dieter Machynia, Walter Schimanowski, Norbert Müschen, Peter Brückner, Elke Wagner

Oer-Erkenschwick, im Ruhrpott. 23 Webmaster, von 17 bis 70 Jahren, treffen sich in einer Kleinstadt, um über das große Thema "Politik und Internet" zu sprechen. Kein offizieller Arbeitskreis, sondern eine Gruppe von Praktikern. Sie nennen sich die WebSozis. Ihnen geht es um Kooperation und Diskussion. Sie wollen gemeinsam das Internet nutzen, um auch außerhalb von Wahlkampfzeiten Orts-, Kreis- und Landesverbände näher zusammen zu bringen. Bisher traf man sich nur im Internet. Nun kennt man sich auch persönlich.

Stephan Hix, einer der Gründer des Forums WebSozis.de, sagte am Rande des dreitägigen Treffens: "Als wir im Januar 2002 die WebSozis gründeten, haben wir niemals mit einem solch hohen Zuspruch gerechnet." Mittlerweile sind über 380 Internetverantwortliche der SPD in diesem Forum zusammengeschlossen. Erste Nachfragen kommen auch schon aus der Schweiz und Österreich.

"Uns liegt das Praktische", sagte Anke Hoffmeier, die von Anfang an dabei ist. "Mit unseren Workshops zu Themen wie Bildbearbeitung und Content-Managment-Systemen sprechen wir genau das an, was unsere Mitglieder interessiert." Die hohe Zahl der Nachfragen gibt ihr Recht.

In ihrer Struktur sind die WebSozis.de eher unkonventionell. Wenn es aber um Aufgaben geht, dann sind sie schnell bei der Sache. In ihrem Forum gibt es eine Rubrik "Ich hab da mal 'ne Frage". Wird eine gestellt, ist sie in kürzester Zeit beantwortet. "So einfach geht das", meint Norbert Müschen aus Goch dazu. "Wir haben die richtigen Leute hier. Mit unserer schnellen und unkomplizierten Art realisieren wir das, was andere Netzwerk nennen."

Dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. So wurden die Abende des 1. bundesweiten WebSozi-Treffens zu regem Erfahrungs- und Gedankenaustausch genutzt, und auch das 2. Treffen ist bereits für Juni nächsten Jahres mit internationaler Beteiligung in Planung.

Die WebSozis verstehen sich aber nicht als eine Art Service-Station. Ihre Maxime heißt, dass sich jeder mit seinen Erfahrungen einbringen kann. Nur SPD-Mitglied sollte man sein. Deshalb muss man sich erst anmelden, um Mitglied bei den WebSozis werden zu können. Normalerweise reicht eine authentische SPD-e-mail-Adresse aus. Diese und seinen Namen gibt man bei der Anmeldung an. Nach einer kurzen Überprüfung ist man Mitglied bei den WebSozis.de.

 

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